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Artikel Tagged ‘psychology’

Pragmatism

19. Oktober 2005 Keine Kommentare
Rather, pragmatism holds that it is only in the struggle of intelligent organisms with the surrounding environment that theories and data acquire significance. Pragmatism does not hold, however, that just anything that is useful or practical should be regarded as true, or anything that helps us to survive merely in the short-term; pragmatists argue that what should be taken as true is that which most contributes to the most human good over the longest course. In practice, this means that for pragmatists, theoretical claims should be tied to verification practices–i.e., that one should be able to make predictions and test them–and that ultimately the needs of humankind should guide the path of human inquiry.

(from Wikipedia[en])

Nach den Ansichten der Pragmatisten sollten sich alle Urteile, Anschauungen, Vorstellungen, Begriffe u.a. der handelnden Menschen als Regeln für das Tätigsein und das Verhalten erweisen. Aus der Haltung des Skeptizismus heraus, dass es dem Menschen nie glaubhaft gelungen sei, die Realität wirklich hinreichend so abzubilden, dass es zur Übereinstimmung mit der Realität gekommen sei, wird auch die bisherige Erkenntnis und das erkannte Wahre nur als Metapher betrachtet. Somit ist die Erkenntnis über die objektive Realität nicht in Übereinstimmung mit den darüber getroffenen Aussagen als Wahrheit aufzufassen, sondern nur aus der praktischen Nutzanwendung zu folgern. Damit wird das Kriterium der Wahrheit zum Kriterium der Nützlichkeit, des Nutzens, des Erfolges. James drückt diese Aussage über die Wahrheit so aus:
„Wahr ist das, was sich durch seine praktischen Konsequenzen bewährt.“
Oder mit anderen Worten (James):
„Eine Vorstellung ist wahr, solange es für unser Leben nützlich ist, sie zu glauben.“

(from Wikipedia[de])

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Stay Hungry. Stay Foolish.

15. Juni 2005 Keine Kommentare

Text of Commencement address by Steve Jobs @ Stanford.

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Standard Turniertanz: Motivationsquellen vs. Wertungen?

15. Mai 2005 2 Kommentare

Heute waren wir mal wieder auf einem Turnier (genauer gesagt: schon wieder, nachdem wir erst gestern getanzt haben, das Wochenende davor zwei Tage in Frankfurt bei Hessen Tanzt, zwei Wochen davor in Feldmoching auf der BOC…) und ich habe es schon fast satt. Einerseits ist es ja ganz schön, das Tanzen macht ja Spaß; nur ist es immer wieder ein Stress, das ganze Wochenende leidet darunter, und vor allem stelle ich fest: eine intensive Turnier-Phase bringt sehr wenige Verbesserungen im allgemeinen Tanzen. Wir haben einfach weniger Zeit fürs Training. Dazu kommt, dass wir die wirklich wichtigen Dinge nicht trainieren können, da wir sie nicht weit genug umsetzen könne um dann auf dem Turnier damit sicher dazustehen. Deshalb wird immer wieder an kleinen Details gefeilt, die sich nun mal so auswirken, dass sich das Tanzen kaum verbessert – was dann wieder eine Bremse für die Motivation ist. Naja, nächste Woche ist bayrische Meisterschaft, und danach steht bei mir vor allem eine Turnier-Pause auf dem Programm. Ich will endliche wieder ins Training und Dinge trainieren, die zu Riskant sind solange wir aktive Turniere tanzen. Abgesehen davon sollten wir dann in der nächsten Turnierphase ein wenig besser dastehen und vielleicht noch mehr Spaß daran haben. Wozu sich in einem halben Jahr von der D‑ in die B-Klasse katapultieren, wenn wir dort dann eh keine Chance hätten – da die Basics nicht fundiert genug sitzen?

Aber eins ist auch recht wichtig: ein Turnierergebnis ist niemals ein direkter Indikator für die Qualität des eigenen Tanzens und wir sollten uns nicht daran messen. Nachdem die C-Klasse hier in München gerade ziemlich eng besetzt ist und alle Paare fleissig sich verbessern kann ein besseres Ergebnis nur dann zu Stande kommen, wenn wir a) einen besseren Tag haben als die anderen oder b) um einiges schneller uns verbessern als die anderen Paare (zumindest die die jetzt schon besser bewertet werden) und ⅽ) ist das ganze immer noch ein Problem der subjektiven Wertung, und da spielen ja doch noch andere Dinge eine Rolle…

Mein persönlicher Eindruck ist, daß ein Selbstmotivation im Tanzen und das Einschätzen der eigenen Fähigkeiten sich auf kleine Details begründen muß, kleine Einzelheiten, die plötzlich klappen, Verbesserungen in der Bewegung oder in der Kondition, Harmonie oder Musikalität. Sich aufs eigene Gefühl zu verlassen ist zwar manchmal ganz gut, aber auch sehr trügerisch, da man sich ja immer recht schnell an ein Niveau gewöhnt und von dort aus Schwankungen nach unten sehr deutlich wahrnimmt, aber nach oben nicht so sehr. Letztendlich hat man dann doch meistens eher ein schlechtes Gefühl auch wenn von außen gesehen alles klappt.

Was mich aber auch zu der Frage kommen läßt: warum tanze ich? Warum Turniertanz? Und meine Antwort ist ziemlich deutlich: weil ich Spaß an der Bewegung habe und ein solches Niveau nur hier im Tanzsport erreicht werden kann. (jedenfalls im Standard-Tanzen. Im Argentinischen Tango ist das was anderes – aber da bin ich ja auch mit dabei :) ). Vielleicht ist das wirklich eine Lücke in der „Tanz-Versorgung“ der Republik: gutes, technisch anspruchsvolles Tanzen in angenehmer Atmosphäre, mit genug Platz – das gibt es nicht. Es gibt ab und an eine Practice, aber die ist Training, dann gibt es Bälle, die sind zu voll und kosten zu viel Eintritt, oder letztendlich die Übungsparties der Tanzschulen – da stehen zu viele Fußgänger im Weg… Das wärs doch, ein regelmäßiges, ballähnliches Spektakel für Standardtänzer mit Anspruch und Qualität – ein Ort wo man „endlich“ Musikalisch tanzen kann, jenseits von Folgen und Bewertungen, wo es einfach nur auf den Spaß ankommt. So in etwa wie auf einer Milonga – am liebsten auch mit Partnerwechsel und Improvisation. Denn DAS ist auch im Standard-Tanz möglich, wenngleich dafür auch viel Arbeit notwendig ist. Aber ich denke der Trainingsaufwand für hochklassige Tangotänzer ist in etwa vergleichbar mit dem Standardtanzen – auch wenn die Schwerpunkte definitiv andere sind.

Aber eigentlich wäre ich auch zufrieden, wenn es eine Einrichtung gäbe, die zum selben Geld und mit den Trainingsmöglichkeiten unseres Tanzsportclubs nur für Argentinischen Tango da wäre.

What really would we lose if the terrorist win?

5. Mai 2005 Keine Kommentare

Pre-emptive war against a country that couldn’t possibly attack us unless they mailed grenades to everyone in the United States with a big, „Pull ring to open package,“ sign. Locking up 16 year old girls on trumped up charges with no recourse. Disappearing thousands of people with no recourse. Torturing prisoners with nobody in charge held accountable. Killing over a hundred thousand innocents. Slowly installing a theocracy through the back door. What do you mean, if the terrorists win? found here

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Are You Who You Associate With?

29. April 2005 4 Kommentare

Bert Webb posts an interesting tidbit about „being like those you associate with“. Ⅰ do admit, Ⅰ am not exactly sure how serious he takes the issue – his last paragraph

By the way, in my teens, Ⅰ had hair to my shoulders. Presently, Ⅰ dance, watch movies, love rock music, and have been well over 100 MPH in my car.

kind of makes me wonder about his sense of humor, but nevertheless Ⅰ do not agree with him. at all.

Basically his statement sounds like this:

By clearly unscientific observation, the ubiquitous advice of associating with those who exhibit the qualities that you would like to possess for the purpose of assimilating those qualities does seem valid. Successful people often associate with successful people. One often hears famous actors mention some of their early roommates — who have also become famous actors. This is not to say that there is a causal relationship between success and personal associations. It may simply be a correlation. But in any case, it is a phenomenon available for use.

Now what do Ⅰ have to say about this? Ⅰ would like to add some other observations:

  1. Like and Like…
  2. Opposites Attract.
  3. There are a bunch of wanna-be-s associating – thereby thinning the overall achievment density.
  4. Diversity rules it all. Especially in Bert’s teaching example. Ⅰ tell you: do mix different levels of achievement, make an effort to pull up those who are behind, while at the same time challenging those who are ahead to learn new skills (like team work, social skills, or even just questioning their own convictions).
  5. Teach everyone to distrust everything, to question everything.
  6. Groups of like people are the death of individuality – and without individuals there is no will for change.
  7. …

Ⅰ am not really in the mood to write a paper here or even come close to writing full theses plus rationale. But Ⅰ am really sure that to be successful you need things that pull you as well as things that push you. You need to have a sense for both black and white as well as all shades of grey. By associating with homogeneous groups you lose touch with diversity, creativity and maybe even the floor.

If you need to be in the proximity of groups of like people do so because you want to analyze them and maybe have fun with them. But do not base your identity on them.

In the end it all depends on what you want to achieve. As always.

PS: In dancing argentine tango it does make a difference with who you associate with – ladies: always watch who you decide to dance with – you may drive one kind away just by dancing with another kind. More on that if you like later – leave a comment.

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