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Podcasting Tools - Tim Pritlove spricht.

Tim Pritlove vom Chaos Computer Club schreibt über die eingesetzte Hardware bei seinen exzellenten Chaosradio-Express-Podcasts. Eine Interessante Geschichte, auch für Audio-Laien wie mich. Tim schreibt nicht nur über sein aktuelles Setup, sondern auch wie es dazu kam, welche Varianten er ausprobiert hat, um dahin zu kommen.

Das erste Setup mit den Kondensatormikrofonen hatte seine Nachteile. Abgesehen vom Preis braucht man Stative für die Mikros, ist daher recht eingeschränkt in seiner Bewegungsfreiheit und die hohe Qualität der Mikrofone sorgt dafür, dass jedes Rascheln mit aufgenommen wird. Das unangenehmste war aber, dass man lange zum Auf- und Abbauen braucht, eine Menge schleppen muss und daher die Spontanität fehlt.

Sein Ziel: Spontan, aber Radioqualität. Nicht unbedingt so üblich, aber für die Podcaster out there sicherlich eine bekannte Fragestellung.

Und, zum Glück für uns alle: Tim verwendet mittlerweile sein MacBook Pro (schätze ich mal, nachdem ihm erst vor einiger Zeit das Powerbook geklaut wurde):

Was mich zu meiner bisherigen und in gewisser Hinsicht wohl auch meiner zukünftigen Aufnahmetechnik bringt: das Live-Recording auf dem Mac. Ich setze dafür Ableton Live ein, was zwar total overpowered ist, sich aber super bedienen lässt (es ist schließlich, der Name spricht Bände, für den Live-Betrieb optimiert) und ein paar Dinge tut, die für das Podcasting segensreich sind.

Es gibt durchaus auch andere Alternativen, mit denen Podcasts am Mac aufgenommen werden können. Nicht zuletzt packt Apple sein GarageBand mit in die iLife-suite rein. Mittlerweile kann GarageBand auch einiges was zumindest so aussieht, als ob es für die Aufnahme des Podcasts auch was taugen könnte, oder dann halt im Nachhinein die Aufarbeitung, Kapitelerstellung und alles was man braucht, um schöne Podcasts über iTunes zu veröffentlichen. Klaro, Apple, alles in einem Sack — äh ja (vor allem die iPhone-Fans unter euch dürften grade schmerzhaft gezuckt haben.).

Wenn wir schon bei der Aufarbeitung sind: Tim meint dazu folgendes:

Ein Podcaster kann da viel Zeit verlieren und ich würde es lieben, wenn ich meine Produktionszeit nach der Aufnahme spürbar verkürzen könnte. Derzeit liegt sie bei ca. der zweifachen Zeit der eigentlichen Aufnahme. Das heißt, dass ein 2-Stunden-Interview mich fast einen ganzen Tag kostet (inkl. Vorbereitung und Nachbereitung). Das ist zu viel.

Also an alle Möchtegernpodcaster: viel Zeit einplanen! ;) Oder auf Qualität verzichten. Und das muß man Tim schon lassen: seine Podcasts sind nicht nur inhaltlich allererste Sahne!

Note to self: Network problems

When you have trouble with your network: connections seem to be very slow, some protocols don’t work at all - and your IT support people keep telling you it is your software configuration that is wrong. Maybe it is just a defective cable. Maybe.

intel Macs. now.

Somewhere on Slashdot:

“Now we’ll finally be able to combine the security and ease of use of Windows with the flexibility and low cost of Apple hardware!”