Espresso “Café Creme”

Es ist soweit, der Espresso Fuerte ist aus; hat lang gedauert bis ich ihn im Griff hatte, aber am Schluß war er recht reproduzierbar gut! Neues Spiel — neues Glück: Langen Kaffee’s Café Creme ist jetzt dran.

Beste lateinamerikanische Kaffees, speziell geröstet. Der Kaffee wird dunkler geröstet als für herkömmlichen Filterkaffee, aber nicht so stark wie bei Espresso Röstungen. Ideal für die Zubereitung in Kolbendruckmaschinen

Erster Eindruck: hellere Röstung, erinnert mich von den Problemen her an den sortenreinen Kaffee, den ich im Februar bei der Schwarzwald-Rösterei mitgenommen habe, der deutlich sauer war im Geschmack. Die Erste Tasse, gemahlen wie der Fuerte auf minimalem Mahlgrad, war deutlich sauer im Geschmack und der Espresso relativ kalt: zu fein gemahlen, zu fest gestampft. Beides Probleme, die in Griff zu bekommen sein sollten. Eventuell ebenfalls noch ein Temperaturproblem, die Gaggie war noch nicht wirklich aufgeheizt.

Zweiter Versuch mit einer Mahlung, die drei Stufen über der feinsten liegt — besser. Der Durchfluß stimmt jetzt in etwa: ein Doppelter Espresso in etwa 30 Sekunden, wobei ich ja tendenziell lieber in Richtung Ristretto tendiere, da ist die Viskosität deutlich höher und der Geschmack angenehmer… je nach Bohne. Zurück zum Versuchsobjekt: der Café Creme hat kaum Crema hier, ganz im Gegensatz zum Espresso Fuerte. Geschmacklich würde ich ihn jetzt im Moment eher fruchtig sauer einordnen, aber das ist ganz deutlich noch eine Frage der Temperatur & der Exktraktion. Bei einem Versuch mit relativ heißer Maschine komme ich auch etwas weg vom sauren Charakter, muß aber noch ein wenig spielen bis ich den Geschmack besser einordnen kann. Vielleicht ist das ja wirklich eine Bohne für andere Kaffee-Arten als unterextrahierte Espressi?

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