Langen Kaffee: Espresso
Nach vielen Reinfällen mit Supermarkt-Espresso (vorgemahlenes Zeugs ist generell unbrauchbar, aber auch die meisten Bohnen taugen nichts) habe ich mir mal ein Paket von Langen Kaffee kommen lassen. Mindestbestellmenge ist 2,5 kg — also fünf mal ein Pfund verschiedene Sorten, alle frisch geröstet und in “Aromapacks” abgepackt (Die Tüten sind unter Druck, mit so einer Art Ventil?). Besonders gut gefallen hat mir der Espresso Sulawesi, eine Spezialröstung, die ursprünglich für die Jungs (und Mädels) vom Kaffee-Netz gedacht war, aber mittlerweile auch für “Normalsterbliche” erhältlich ist. Verglichen habe ich (immer im Wechsel/jeweils in Mühlen-Vorratsbehälter-Einheiten) mit dem Espresso Classico, der für meine Geschmacksnerven etwas zu dunkel geröstet war. Nachdem ich immer noch auf der Suche bin nach einer Geschmacks-Orientierung (wie es sie für Wein gibt) bin, und außerdem noch nicht soo viele verschiedene Sorten probiert habe — kein detaillierteres Urteil dazu.
Gestern war es dann soweit, die beiden Sorten waren aus und ich hab die nächste Packung geöffnet: Espresso Fuerte. Sehr interessant: er braucht eine deutlich feinere Mahlung als die beiden anderen Sorten; produziert dann aber eine sehr voluminöse Crema, die schon fast Blasenartig aus der Maschine kommt. Witzigerweise erreiche ich bei dieser feinen Mahlung (auf meiner Mühle ist schon nicht mehr viel Spielraum in Richtung “feiner”; ist aber auch keine besonders gute Mühle) bessere und kontinuierliche Flussraten als beim Sulawesi oder beim Classico. Das Kaffeemehl ist auch trockener (bei vergleichsweise geringer elektrostatischer Aufladung). Spannend. Vom Geschmack her ist der Fuerte auch eher stärker (wie der Name schon sagt) mit einer deutlichen Zimt-Note…
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