Archive for December, 2005

links for 2005-12-09

12 Tangos

12 Tangos:

Die Film erzählt die Geschichten von mehreren Tangueros im krisengeschüttelten Buenos Aires. In zwölf Tangos, live eingespielt von den besten Musikern Argentiniens im angesagtesten Tangoschuppen der Hauptstadt, erzählt der Film sehr persönliche Geschichten von Krise und Immigration und verbindet diese mit Musik, Tanz und Texten des Tango.

In meinen Augen ein sehr zwiespältiger Film. Er erzählt die Geschichte von 3 Argentiniern, die alle mit dem Thema Emigration zu schaffen haben. Die junge Tänzerin, die nach Europa will; ihr alter Tanzpartner, der seine Jugend als Tänzer in Europa verbracht hat und die Mutter, die um ihre Familie zu ernähren, nach Spanien auswandert, um eine Anstellung zu finden. Darüber die aktuelle Situation in Argentinien seit dem Staatsbankrott - Arbeitslosigkeit, Hoffnungslosigkeit, Verwirrtheit. Der Tanguero, ein eitler, von sich selbst überzeugter Junggeselle, der damals ein kleines Vermögen zur Seite gelegt hat, welches nun weg ist, lebt von den Schuldtilgungen seiner Freunde. Er bleibt gefangen in seiner Welt, er, der als wahrer Mann alle Frauen hatte aber keine, wird verlassen von seiner jungen und sehr attraktiven Tanzpartnerin; sie will weg nach Europa, auf der Suche nach etwas Zukunft. Wird sie sie finden in Europa stellt sich doch auch die Frage, vor allem wenn man miterlebt wie hilflos sie sich in Buenos Aires bewegt - die einzige Ruhe und Sicherheit, der einzige Strahl an Geborgenheit scheint sie in den Armen des gealterten Machos zu finden, des Mannes, der ihr androht sie als Freundin zu akzeptieren, wenn sie mal 40 ist. Zwischen diesen Szenen immer wieder Tangos, gespielt von einer Band, gesungen, getanzt. Und letztlich die Geschichte der Familie, deren Mutter nach Spanien will um dort für die Familie zu sorgen, die Schulden fürs Haus abzuzahlen. Und die Konsequenzen in ihrer Familie, die Empfindungen der Kinder: die jüngste Tochter sowie die älteste, jetzt alleinerziehende Mutter von 3 Kindern. Plötzlich in der Verantwortung.

Der Film überlagert viele Ebenen und Stadien der Verantwortung, der Hoffnung, der Isolation - im Kontrast mit Hoffnungslosigkeit, Geborgenheit und Sturheit. Man sieht, wie Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft parallel verlaufen, vereint in all den Emotionen der Menscheit, vereint aber doch allein, verbunden aber isoliert.

Podcast: Alternative Hip-Hop Lounge

A very cool podcast by Alpha Pup Records, Est. 2004 has just found its way onto my subscription list. Very great grooves, good hip hop, and by far not that general commercial crap.

links for 2005-12-08

Polyphasic Sleep

Steve Pavlina writes about Polyphasic Sleep in his blog; and he seems to have achieved it as well. I have not followed the discussion on it yet, but I think the whole thing is worth a try. I might get around giving it a chance of two or three weeks when I am writing my thesis, whenever that will be…