Archive for May, 2005

Reinventing the lazyweb?

All-right, I admit it - I am guilty of posting quite a bunch of stuff to the lazyweb. Some other do so as well - but even though the service is really great (thanks to Ben for creating it in the first place) - I believe there is another way.

Why not just post your blog entries to a category called “lazyweb” or include technorati tag “lazyweb”? (You could also trackback to lazyweb.org, but… that defeats my point, if there is one.). This would

  1. reduce the number of “empty” requests to Ben’s site - which are annoying but only slightly.
  2. It may increase visibility as there are many more people in the know about technorati.
  3. It gives people the chance to post to lazyweb through many different mechanisms, blogs, flickr, furl, del.icio.us …

Basically it would replicate most of what Ben already has - you see a list of posts/questions, see a link to the original post. What you lose is the ability to comment on a question directly on “the lazyweb” - but then I am not so sure if anyone ever used this? (It would be quite useful if Ben’s lazyweb-comment system would trackback back to the original poster’s site, too..)

Ah, just wondering. Actually there is no need for people posting to the web to change much, just add that technorati tag and/or the category.

But what needs changing is the visibility to the blogosphere as well as an adopted reader behavior. Will we finally be able to get some forumness and usenet into blogs?

ideas for a gtd application

  1. When you remove/do an action that is part of a project the next action in that project’s queue of actions shows up on your @next_actions list. Don’t make it too fancy and just have a simple action list sorted - no dependancies or any other fancy stuff - maybe a due date and even a start date (before which the action doesnt show up)

kostenloser Lambada-Unterricht in München

An die Münchner:

Am 28. Mai um 16.30 Uhr bis 17.30 Uhr findet in der Tanzschule am deutschen Theater eine Lambada-Stunde statt. Exklusiv mit Oliver Fleidl . Natürlich kostenlos.

Quelle (siehe hier).

Achja,

Folgender Hintergrund: Olli und ich haben gewettet, dass ich es nicht schaffe mit dem Rauchen auf zu hören. Und ich abe es doch geschafft! Jetzt muss er eine Stunde Lambada unterrichten. Wenn ich zu dieser Stunde 30 Paare bekomme, muss Olli Karaoke singen.

Software Request: Spotlight tagger à la del.icio.us

To all the smart Cocoa-coders out there: How about creating a little app for OSX Tiger that provides an interface like the experimental del.icio.us pop for simple creation of spotlight tags for files & folders?!

The major requirements I can think of are:

  1. make it easy to summon the window, key-cut, gesture or context menu (or via quicksilver?)
  2. make addition of tags as easy as selecting already existing tags: see del.icio.us or flickr
  3. save a list of previously used tags in a .txt file somewhere for easy editing (also via quicksilver)
  4. When you are done boast to apple about boosting spotlight’s features.

(see Google Groups : 43 Folders for some more ideas/explanations)

Oh, while you are at it - please add iTunes and iPhoto tagging (with the same tags) as well ;)

Standard Turniertanz: Motivationsquellen vs. Wertungen?

Heute waren wir mal wieder auf einem Turnier (genauer gesagt: schon wieder, nachdem wir erst gestern getanzt haben, das Wochenende davor zwei Tage in Frankfurt bei Hessen Tanzt, zwei Wochen davor in Feldmoching auf der BOC…) und ich habe es schon fast satt. Einerseits ist es ja ganz schön, das Tanzen macht ja Spaß; nur ist es immer wieder ein Stress, das ganze Wochenende leidet darunter, und vor allem stelle ich fest: eine intensive Turnier-Phase bringt sehr wenige Verbesserungen im allgemeinen Tanzen. Wir haben einfach weniger Zeit fürs Training. Dazu kommt, dass wir die wirklich wichtigen Dinge nicht trainieren können, da wir sie nicht weit genug umsetzen könne um dann auf dem Turnier damit sicher dazustehen. Deshalb wird immer wieder an kleinen Details gefeilt, die sich nun mal so auswirken, dass sich das Tanzen kaum verbessert - was dann wieder eine Bremse für die Motivation ist. Naja, nächste Woche ist bayrische Meisterschaft, und danach steht bei mir vor allem eine Turnier-Pause auf dem Programm. Ich will endliche wieder ins Training und Dinge trainieren, die zu Riskant sind solange wir aktive Turniere tanzen. Abgesehen davon sollten wir dann in der nächsten Turnierphase ein wenig besser dastehen und vielleicht noch mehr Spaß daran haben. Wozu sich in einem halben Jahr von der D- in die B-Klasse katapultieren, wenn wir dort dann eh keine Chance hätten - da die Basics nicht fundiert genug sitzen?

Aber eins ist auch recht wichtig: ein Turnierergebnis ist niemals ein direkter Indikator für die Qualität des eigenen Tanzens und wir sollten uns nicht daran messen. Nachdem die C-Klasse hier in München gerade ziemlich eng besetzt ist und alle Paare fleissig sich verbessern kann ein besseres Ergebnis nur dann zu Stande kommen, wenn wir a) einen besseren Tag haben als die anderen oder b) um einiges schneller uns verbessern als die anderen Paare (zumindest die die jetzt schon besser bewertet werden) und c) ist das ganze immer noch ein Problem der subjektiven Wertung, und da spielen ja doch noch andere Dinge eine Rolle…

Mein persönlicher Eindruck ist, daß ein Selbstmotivation im Tanzen und das Einschätzen der eigenen Fähigkeiten sich auf kleine Details begründen muß, kleine Einzelheiten, die plötzlich klappen, Verbesserungen in der Bewegung oder in der Kondition, Harmonie oder Musikalität. Sich aufs eigene Gefühl zu verlassen ist zwar manchmal ganz gut, aber auch sehr trügerisch, da man sich ja immer recht schnell an ein Niveau gewöhnt und von dort aus Schwankungen nach unten sehr deutlich wahrnimmt, aber nach oben nicht so sehr. Letztendlich hat man dann doch meistens eher ein schlechtes Gefühl auch wenn von außen gesehen alles klappt.

Was mich aber auch zu der Frage kommen läßt: warum tanze ich? Warum Turniertanz? Und meine Antwort ist ziemlich deutlich: weil ich Spaß an der Bewegung habe und ein solches Niveau nur hier im Tanzsport erreicht werden kann. (jedenfalls im Standard-Tanzen. Im Argentinischen Tango ist das was anderes - aber da bin ich ja auch mit dabei :)). Vielleicht ist das wirklich eine Lücke in der “Tanz-Versorgung” der Republik: gutes, technisch anspruchsvolles Tanzen in angenehmer Atmosphäre, mit genug Platz - das gibt es nicht. Es gibt ab und an eine Practice, aber die ist Training, dann gibt es Bälle, die sind zu voll und kosten zu viel Eintritt, oder letztendlich die Übungsparties der Tanzschulen - da stehen zu viele Fußgänger im Weg… Das wärs doch, ein regelmäßiges, ballähnliches Spektakel für Standardtänzer mit Anspruch und Qualität - ein Ort wo man “endlich” Musikalisch tanzen kann, jenseits von Folgen und Bewertungen, wo es einfach nur auf den Spaß ankommt. So in etwa wie auf einer Milonga - am liebsten auch mit Partnerwechsel und Improvisation. Denn DAS ist auch im Standard-Tanz möglich, wenngleich dafür auch viel Arbeit notwendig ist. Aber ich denke der Trainingsaufwand für hochklassige Tangotänzer ist in etwa vergleichbar mit dem Standardtanzen - auch wenn die Schwerpunkte definitiv andere sind.

Aber eigentlich wäre ich auch zufrieden, wenn es eine Einrichtung gäbe, die zum selben Geld und mit den Trainingsmöglichkeiten unseres Tanzsportclubs nur für Argentinischen Tango da wäre.